Autor: kids4hope

  • Projekt Waisenheim in Uganda

    Manche Kinder auf dieser Welt schlafen ein, ohne zu wissen, ob morgen jemand für sie da ist.

    Ohne Eltern. Ohne ein Zuhause. Ohne Sicherheit.

    Unser Projekt Waisenheim Uganda, promoted von unserer lieben TikTok Schwester Mayla, schenkt diesen Kindern das, was jedes Kind verdient:

    ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit, Bildung und Hoffnung für die Zukunft.

    Wir bauen auch Brunnen, damit sauberes Wasser dort fließt, wo vorher nur Durst war.

    Jede Hilfe bedeutet mehr als nur Unterstützung.

    Sie bedeutet, dass ein Kind wieder lachen kann.

    Dass ein Herz, das zu früh gebrochen wurde, langsam wieder heilt. 🌱

    Gemeinsam können wir aus Verlassenheit ein Zuhause machen.

  • Oppositionelle festgenommen oder verschwunden

    Stand: 28.01.2026 • 15:19 Uhr

    Ugandas Präsident Museveni ist seit 40 Jahren an der Macht, vor wenigen Tagen wurde er nach einer umstrittenen Wahl erneut zum Sieger erklärt. Seitdem häufen sich Berichte, dass er gewaltsam gegen seine Kritiker vorgeht.

    Von Karin Bensch, ARD Nairobi

    Seit der Präsidentschaftswahl Mitte Januar sind in Uganda mehr als 400 Menschen festgenommen worden, berichten lokale Medien. Etliche von ihnen, die sich gegen den Ablauf der Wahl und die Stimmauszählung ausgesprochen hatten, seien angeklagt worden. Kritiker seien verschwunden.

    Das gilt auch für die beiden wichtigsten Anführer der Opposition. Kizza Besigye, 69 Jahre, angeklagt wegen Hochverrats, sitzt bereits seit mehr als einem Jahr im Gefängnis.

    Er war früher der Leibarzt von Präsident Museveni, trat viermal gegen ihn bei Präsidentschaftswahlen an und gilt als einer seiner hartnäckigsten politischen Gegner.

    Herrscht seit 40 Jahren in Uganda: Präsident Yoweri Museveni.

    Oppositionsführer untergetaucht

    Der bekannte Oppositionsführer und Musiker Bobi Wine, mit bürgerlichem Namen Robert Kyagulanyi, tauchte nach den Wahlen unter. Wo er sich derzeit versteckt, ist nicht bekannt. Wine ist vor allem bei jüngeren Menschen in Uganda beliebt, die einen politischen Wandel fordern.

    Auf der Internetplattform X erklärte Bobi Wine, dass seit der Wahl mehr als 100 seiner Anhänger getötet worden seien. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

    Wine beklagt zudem, dass seine Ehefrau in ihrem Haus von Soldaten bedrängt, mit der Waffe bedroht, teils ausgezogen und gewürgt worden sei.

    Oppositionsführer und Musiker Bobi Wine hält sich seit den Wahlen versteckt.

    Armeechef droht

    Der ugandische Armeechef Muhoozi Kainerugaba dagegen bestreitet, dass seine Truppe für den Angriff verantwortlich sei. Unstrittig ist dagegen, dass er Oppositionspolitiker Wine auf der Internetplattform X mit dem Tod gedroht hat. Kainerugaba ist der älteste Sohn des amtierenden Präsidenten Museveni und wird als sein künftiger Nachfolger gehandelt.

    Doch nicht nur in Uganda ist nach den Wahlen ein Klima der Angst zu spüren. Im Nachbarland Tansania lässt die alte und neue Präsidentin Samia Suluhu Hassan nach den Wahlen Ende Oktober vergangenen Jahres hart gegen Kritiker vorgehen.

    Auch in Kenia wurden im vergangenen Sommer Proteste vor allem junger Leute gegen die Regierung und Präsident William Ruto zum Teil gewaltsam von der Polizei niedergeschlagen, Demonstranten wurden erschossen, Kritiker verschwanden. In drei wichtigen ostafrikanischen Ländern hat sich seit einiger Zeit die politische Lage spürbar verschärft.

  • Kids4hope News

  • Die Board of Peace

    Die Board of Peace

    Experte: „Thema Gaza an zweiter und dritter Stelle“

    20.02.2026 | 03:23

    Werden 17 Milliarden Dollar Hilfszahlungen für Gaza fließen? Es sei zumindest daran zu zweifeln, sagt Nahostexperte Gerlach. Wie er das Treffen des „Friedensrates“ bewertet.

    Zum ersten Mal kam US-Präsident Donald Trumps „Friedensrat“ am Mittwoch in Washington zusammen. Dabei wurden Hilfszusagen für den Gazastreifen in Milliardenhöhe verkündet.

    Bleibt es wirklich dabei und welche Zusagen gab es noch? Im Interview mit dem heute journal update ordnet Nahostexperte Daniel Gerlach das Treffen ein.

    Wie ist die Zusammenkunft des „Friedensrates“ generell zu bewerten?

    Das Treffen werde „auch als eine Parallelveranstaltung zu den Vereinten Nationen“ gesehen, erklärt Nahostexperte Gerlach. „Die Staaten, die sich hier beteiligen, sind in der ersten Linie, glaube ich, da, um ihre bilateralen Beziehungen zu den USA und zur Trump-Regierung zu stärken“, sagt er.

    Ich glaube, das Thema Gaza steht da an zweiter und dritter Stelle.

    Werden tatsächlich 17 Milliarden Dollar Hilfszahlungen an den Gazastreifen fließen?

    Die zugesagte Summe in Höhe von 17 Milliarden Dollar sei durchaus als „beachtliche Summe“ zu bewerten, sagt Gerlach. Gleichzeitig betont er:

    Aber wir haben in der Vergangenheit immer wieder gesehen, dass bei solchen Geberkonferenzen Zusagen gemacht wurden, die nicht eingehalten wurden.

    Daniel Gerlach, Nahostexperte

    Laut dem Experten sind „bei dem Marketing, das Trump betreibt“ aber auch Zweifel begründet, „ob das tatsächlich aufgebracht wird“. Zuerst einmal sei zudem auch die Frage, „welche Institutionen dieses Geld überhaupt verwalten sollen“.

    Wie sind Truppen-Zusagen einiger Staaten zu bewerten?

    Neben dem Geldversprechen gab es auch die Zusage einiger Mitgliedsstaaten in Trumps „Friedensrat“, dass es Truppen geben soll. Deutet sich damit auch Bewegung in einem möglichen Friedensprozess an? Von einem „Friedensprozess“ könne man nicht sprechen, stellt Gerlach klar. Es gebe mit solchen Aussagen zwar Bewegung, aber:

    Aber man sollte auch nicht die Augen vor den Realitäten verschließen.

    Daniel Gerlach, Nahostexperte

    Truppen-Zusagen, die bei dem Treffen gemacht wurden, „das haben die Amerikaner schon vor mehreren Monaten angekündigt“.

    Indonesien habe sich nun nochmal „aus der Deckung gewagt“ und wolle für Truppen finanziell entschädigt werden. Die Truppen-Zusagen von Staaten wie dem Kosovo empfindet Gerlach als „kurios“. „Die haben vielleicht 5.000 Mann, also da ist nicht sehr viel Spielraum, mit eigenen Truppen da reinzugehen.“

    Debatte um „internationale Sicherheitsmacht“: Was ist mit den Palästinensern?

    In der Debatte um Truppenkontingente einer „internationalen Sicherheitsmacht“ kommt Nahostexperte Gerlach die Frage nach den Palästinensern zu kurz: „Die Palästinenser haben Erfahrung, die palästinensische Autonomiebehörde und auch die traditionellen Gegner der Hamas haben Erfahrung darin.“

    Die Palästinenser können selber eine Sicherheitsverantwortung aufstellen, wenn man ihnen auch das Mandat dazu gibt.

    Daniel Gerlach, Nahostexperte

    Für die Zusagen aus den Reihen von Trumps „Friedensrat“ resümiert Gerlach: „Diese Leute machen zwar gute Stimmung, aber sind relativ verzweifelt, weil sie eigentlich nicht die Infrastruktur haben und nicht das Personal und vor allem nicht das Mandat, um dort wirklich etwas umzusetzen derzeit.“ Dennoch sei nicht alles kategorisch abzulehnen, betont Gerlach, denn es sei „das Einzige, was gerade passiert und Trump ist der Einzige, der derzeit auch die Israelis zu Kompromissen bewegen kann, damit in Gaza was vorangeht.“

    Trump inszeniert sich als Friedensstifter, im Konflikt mit Iran droht er – passt das zusammen?

    Donald Trump als Friedensstifter und Gründer eines „Friedensrates“ auf der einen Seite, auf der anderen Seite Drohkulissen und Machtdemonstrationen. „Das ist noch nie ein Widerspruch gewesen und das ist insbesondere bei Trumps Rhetorik kein Widerspruch“, sagt Nahostexperte Gerlach mit Blick auf die Spannungen zwischen den USA und Iran.

    Wir sehen ja, von einem Tag auf den anderen wechselt er das Thema diesbezüglich und auch seine Prioritäten.

    Daniel Gerlach, Nahostexperte

    Letztlich sei insgesamt viel „Trump-Astrologie“ dabei. Die Leute versuchten, „irgendwas in ihn hineinzulesen, was er für eine große Strategie hat“, so Gerlach.

    Trump habe jetzt die militärischen Mittel vor Ort, „mit denen er einen solchen großen Angriff auf Iran starten kann“, erklärt er. „Aber jetzt ist eben auch der Zeitpunkt, wo das Risiko immer größer wird“, sich in einen wohl mehrwöchigen Krieg zu verwickeln.

    Das Interview führte Nazan Gökdemir. Zusammengefasst hat es Laura Marie Mertes.

    QUELLE:

    https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-friedensrat-gaza-gerlach-100.html

  • Die Grausamkeit war schon immer da

    Die Grausamkeit war schon immer da

    Mindestens 98 palästinensische Gefangene sind seit Oktober 2023 in israelischer Haft gestorben. Die tatsächliche Zahl dürfte laut Physicians for Human Rights Israel (PHRI) deutlich höher liegen.

    Die Todesursachen reichen von körperlicher Gewalt über medizinische Vernachlässigung bis hin zu Unterernährung.

    Daten von PHRI, über die der Guardian am Montag berichtete, zeigen, dass es sich bei den meisten Todesopfern um Zivilisten handelte. Folter und Misshandlungen von Gefangenen sind dort systematisch und weit verbreitet.

    Die Todesursachen reichen von körperlicher Gewalt über medizinische Vernachlässigung bis hin zu Unterernährung.

    52 der Todesfälle ereigneten sich in Militärgewahrsam; alle Verstorbenen waren Palästinenser aus dem Gazastreifen. Insgesamt 46 Todesfälle ereigneten sich in der Obhut des israelischen Gefängnisdienstes (IPS), darunter 17 aus dem Gazastreifen, 26 aus dem Westjordanland sowie weitere palästinensische Staatsbürger oder Einwohner Israels.

    PHRI trug seine Erkenntnisse aus forensischen Gutachten, Expertenmeinungen, Augenzeugenberichten, Aussagen von Angehörigen der Inhaftierten und offiziellen Informationsanfragen zusammen, die zur Erfassung der Todesfälle genutzt wurden.

    Dem Bericht zufolge lieferten die israelischen Gefängnisbehörden detaillierte Daten lediglich für die ersten acht Monate des über zweijährigen Gaza-Krieges. Für diesen Zeitraum wiesen die Daten eine signifikante Sterblichkeitsrate auf – durchschnittlich einen Todesfall alle vier Tage.

    Das israelische Militär aktualisierte die Todeszahlen zuletzt im Mai 2024, der IPS verzeichnete den letzten Todesfall im September 2024.

    Seitdem identifizierten PHRI-Forscher 35 weitere Fälle von palästinensischen Inhaftierten, die in Haft starben, und bestätigten diese mit den israelischen Behörden.

    Die Organisation schätzt jedoch, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt, insbesondere da Hunderte von Palästinensern aus Gaza weiterhin vermisst werden.

    Vor dem Bericht vom Montag waren bereits mehr als 80 Todesfälle von Gefangenen bestätigt worden.

    Weiterlesen: https://www.middleeasteye.net/news/palestinians-died-israeli-custody-israeli-rights-group-says